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augsburger gesellschaft für neue musik

Iris Lichtinger

Die Blockflötistin, Sängerin und Pianistin Iris Lichtinger ist mit ihrer großen Vielseitigkeit eine herausragende Interpretin nicht nur der Neuen Musik. Mit ihrer starken künstlerischen Persönlichkeit repräsentiert sie das Ideal einer universellen Musikerin, die ihre unterschiedlichen Erfahrungen in jede ihrer Aktivitäten als reichen Erfahrungsschatz miteinfließen lässt und dabei stets neue Herausforderungen sucht.Dabei entwickelte sie eine erstaunliche stilistische Bandbreite – von der Musik des frühen Barock mit PROGETTO `600 bis zu experimenteller zeitgenössischer Musik bis zum argentinischen Tango mit ihrem Ensemble MÀS QUE TANGO. Sie hat mit bedeutenden Ensembles und Komponisten aus aller Welt zusammengearbeitet. Neue Werke entstehen für sie durch namhafte Komponisten internationaler Herkunft, die sich oft gerade ihre vielschichtige Expressivität als Instrumentalistin und Sängerin zunutze machen. Sie realisierte Uraufführungen von Gordon Kampe, Moritz Eggert, Johannes X. Schachtner, Enjott Schneider, Volker Nickel, Sandeep Bhagvati, Dorothea Hofmann, Patrick Schäfer, Francesco La Licata, Nicola Evangelisti, Peter Köszeghy u.v.m. Sie war zu Gast auf Festivals wie Deutsches Mozartfest Augsburg, Brechtfestival, MICO Bologna, ICI Paris, Eckelshausener Musiktage, a.devantgarde München, Festival Neue Musik im Ulmer Stadthaus und konzertierte mit Klangkörpern wie Juilliard 415 New York, European Music Ensemble Berlin, Fontana Mix Bologna, Fantasmi Texas, Orchestra Sinfonica Siciliana Palermo, La Banda u.v.m. Lichtinger war Dozentin für Blockflöte und Kammermusikprojekte Alter und Neuer Musik als Teil des Interdisziplinären Forums für künstlerische Interpretation am Leopold Mozart College of Music an der Universität Augsburg. Seit 2009 ist sie künstlerische Leiterin des MEHR MUSIK! Ensembles des Projekts MEHR MUSIK! Augsburg , das Konzert-Events mit ambitionierten Nachwuchsmusikern und Profis aus der Neue Musik- , Jazz- und Klassik-Szene realisiert, darunter Steve Reichs „Music for 18 Musicians“ für das Klassik Open Air des Deutschen Mozartfestes und zahlreiche interdisziplinäre Projekte mit Literatur oder Film . Für das METAX MODERN Festival kuratierte Lichtinger 2023 das Projekt „CIRCULAR TIME“, das Musik von Guillaume de Machaut bis George Crumb vereinte. Seit 2022 leitet sie das Ensemble für Neue Musik der Katholischen Universität Eichstätt. Für ihre CD-Einspielung „Dreaming and Waking“ wurde sie 2024 für den Opus Klassik „Instrumentalistin des Jahres“ nominiert.

www.irislichtinger.com
Ensemble für Neue Musik – Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Mehr Musik! Ensemble

Patrick Schäfer

Patrick T. Schäfer (*1993), studierte Komposition in München, Stuttgart und Graz bei Hans-Jürgen von Bose, Isabel Mundry, Marco Stroppa und Beat Furrer. Sein Konzertexamen schloss er mit Auszeichnung bei Miroslav Srnka an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab. Schäfers Arbeit umfasst Musik für den Konzertsaal, elektronische Musik, Filmmusik, Theatermusik und Musiktheater. Im Zentrum seiner kompositorischen Praxis steht die Vorstellung von Klang als natürliches und unmittelbares Medium für Immersion. In seinen Stücken sucht er nach klanglich/kompositorischen Entsprechungen etwa für soziale Praktiken, soziokulturelle Entwicklungen oder auch Wahrnehmungsphänomene, aus denen er detaillierte Klangwelten formt. So entsteht eine dichte und mehrdimensionale Musik unterschiedlichster kompositorischer Mittel und klanglicher Materialien.

Seine erste Oper „Letzte Nacht“ für Solisten, Schauspieler, Chor und Orchester, gefördert von der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung, wurde 2017 in das Repertoire des Staatstheaters Augsburg aufgenommen. Im Jahr 2018 erhielt Schäfer den Augsburger Kunstförderpreis. Schäfers zweite Oper „Woman in Labor“ wurde 2021 mit dem Ensemble Modern in Frankfurt uraufgeführt. Er arbeitete mit Ensembles wie dem SWR-Vokalensemble, dem Ensemble Musikfabrik, der Bayerischen Kammerphilharmonie und dem Broken Frames Syndicate zusammen. 2025 debütierte er mit seiner Komposition „Am Beispiel unserer Hände“ bei den Schwetzinger SWR Festspielen in der Produktion „Amor Vincitore“ mit Julia Lezhneva und Maayan Licht in den Hauptrollen. Er war Stipendiat der Akademie des SWR-Vokalensembles (Sparte Komposition), der Akademie Musiktheater Heute und der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2022 gewann er den 5. Mauricio Kagel Kompositionswettbewerb in Wien. Zudem erhielt er Aufenthaltsstipendien der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst Montepulciano beim Felix Mendelssohn Bartholdy Wettbewerb in Berlin, sowie – auf Vorschlag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalens – an der Cité des Arts in Paris.

2023 erhielt er der Musikförderpreis des Bezirks Schwaben. Darüber hinaus wurde er mit dem Kompositionspreis des Deutschlandfunks zum Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs in Komposition gekürt.

www.patrickschaefermusic.com

Wolfgang Lackerschmid

Wolfgang Lackerschmid, 1956 in Tegernsee geboren, ist seit den siebziger Jahren gleichermaßen als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich. Er spielte live und auf über 100 Tonträgern unter anderem mit Jazzlegenden wie Chet Baker, Attila Zoller, Lee Konitz, Albert Mangelsdorff, Larry Coryell, Buster Williams, Paquito D´Rivera, Jacques Loussier oder seit 1978 auch bei verschiedenen „Vibraphon Summits“ u.a. mit Milt Jackson, Bobby Hutcherson, Dave Samuels, Mike Mainieri. Als musikalischer Leiter und Produzent bringt er, als einer der kreativen Mitgestalter der internationalen Musikszene, immer wieder innovative Projekte zur erfolgreichen Umsetzung.

Seine Kompositionen verbinden den klassischen Duktus des Schlagwerk- und Kompositionsstudiums mit den Erfahrungen eines Musikers, dessen Schaffen sich geographisch über Amerika, Asien und viele Teile Europas erstreckt und musikalisch durch deren ethnische und kulturelle Unterschiede geprägt ist. Wählt er für sich als Musiker den Weg der Improvisation und des modernen Jazz und schreibt seinen Kollegen zur Improvisation einladende Kompositionen auf den Leib, weiß er um den Reiz der konventionellen Komposition: Orchesterwerke, Kammermusik, Chor, Percussion-Ensemble, Streichquartett, Bühnenmusik, Ballettmusik, Musicals, Gedichtvertonungen, Hörspiele und Kinderproduktionen zeugen eins um das andere von Wolfgang Lackerschmids hoher Schaffenskraft und kompositorischer Qualität. Wolfgang Lackerschmids Jazzkompositionen sind weltweit zum Bestandteil des Repertoires zahlreicher namhafter Kollegen geworden.

Er komponierte für Theater wie Augsburg, Ingolstadt, Osnabrück, Kaiserslautern, Koblenz, Sommerspiele Mayen,Augsburger Puppenkiste, Waldbühne Sigmaringendorf, Münchener Kammerspiele die Musik zu Faust 1 und 2, Peer Gynt, Pancomedia, Andorra, Ghetto (Musical), Schneewittchen (Ballett), Die Spitzeder, Draussen vor der Tür, Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, Das kleine Känguru (von Paul Maar), Paula und die Kistenkobolde, Pinocchio, (Musical), Der Zauberer von Oos (Musical), Ein Sommernachtstraum, Arturo Ui, Kabale und Liebe u.v.a.

Neben Jazzsongs und Kinderliedern schuf er auch zahlreiche Kunstlieder, u.a. neue Lieder mit Texten von Bertolt Brecht (von den Erben autorisiert), Gedichte des Malers Markus Lüpertz, Vertonung der „Bäsle Briefe“, aus denen dann ein Musiclett über W. A. Mozart entstand. Als Arrangeur zeichnet er zum Beispiel von Anfang an für sämtliche bei der „Nacht der Filmmusik“ produzierten Jazzinterpretationen von Filmsongs europäischer Komponisten verantwortlich. (Seit 2004 veranstaltet von BR 4 Klassik und dem Deutschen Komponisten Verband.)
1990 erhielt er den bayerischen Kunstförderpreis.

Als Kurator des Augsburger Friedensfests rief er zum Beispiel die Formation „Common Language, Common Sense“ ins Leben, bei der, immer neu zusammengestellt, Jazzmusiker unterschiedlicher Religionen jeweils ein neues Konzertprogramm erarbeiten, aufnehmen und als Hauptveranstaltung open air aufführen. Bei den „Konzerten im Fronhof“ leitet er seit 12 Jahren die Reihe „Jazz meets classic“ und gestaltete seit 1976 das Programm für zahlreiche Konzertreihen und Jazzfestivals.

www.lackerschmid.de

Barbara Mayer

Barbara Mayer, geboren in Schwabmünchen, erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Schon in so jungen Jahren begeisterte sie sich auch für Improvisation und Komposition, sodass sie später an den Musikuniversitäten Mozarteum Salzburg und Anton-Bruckner-Universität Linz bei Prof. Adriana Hölszky, Prof. Cordelia Höfer-Teutsch und Prof. Margit Haider-Dechant Komposition, Klavierpädagogik und Klavier Konzertfach studierte. Ihre Masterprüfungen sowie ihr hierauf folgendes Doktorat in Musikwissenschaft über den brasilianischen Komponisten Hekel Tavares absolvierte sie mit Bestnoten.

Diverse Stipendien, z.B. ein Austauschstipendium an der Musikhochschule Lissabon, ein
Forschungsstipendium am Instituto Moreira Salles in Rio de Janeiro und ein Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung, vervollkommnen neben Meisterkursen bei namhaften Künstlern wie u.a. Anatol Ugorsky, Alexander Jenner, Masaaki Hirasawa und Roger Muraro ihre Ausbildung.
Die vielseitige Künstlerin legt ihre Schwerpunkte auf musikalische Werke des 19.-21. Jahrhunderts
(speziell solche seltener aufgeführter Komponisten und Komponistinnen) sowie auf Eigenkompositionen und Improvisationen über gegebene Themen des Publikums. Mit Begeisterung widmet sie sich außerdem interdisziplinären Musik-Kunst-Projekten, mit denen sie abwechslungsreiche Konzertprogramme gestaltet.

Barbara Mayer ist Preisträgerin für Komposition des Kunstförderpreises der Stadt Augsburg als erste Komponistin in der Preisgeschichte sowie 1. Preisträgerin internationaler Klavier – und
Kompositionswettbewerbe, wie z.B. der International Music Competition Paul Harris, Verbania/Italien und der Ibla Grand Prize World Music Competition (Ragusa/New York), wo ihr zudem ein Sonderpreis für ihre Interpretation der Eigenkomposition Rigoletto im Spiegelland zuerkannt wurde. Ihr breitgefächertes Schaffen umfasst Solo-, Kammermusik- und Orchesterwerke. Zahlreiche Kompositionsaufträge (z.B. vom Philharmonischen Orchester der Stadt Augsburg) sowie Aufführungen ihrer Werke im In- und Ausland (Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Portugal, Schweiz, Tschechien, Brasilien etc.) von renommierten Ensembles wie dem OENM (Österreichisches Ensemble für Neue Musik) runden ihre musikalische Laufbahn ab.

www.barbaramayer.art

Sebastian Hausl

Trommeln, Marimba, Vibraphon, Drumset, Congas, Dosen, Triangel und Tam Tam – Sebastian Hausl ist leidenschaftlicher Schlagzeuger und Pädagoge für Orchester-, Pop-, Jazz- und Experimenteller Musik. Hauptsache es scheppert und klingt, aber bitte zusammen im Groove und mit Gefühl. Als freischaffender Musiker arbeitet er zusammen mit dem Percussion-Trio Schlag3 und dem Schlagzeug-Quartett Safari, ist als Gast bei den Augsburger Philharmonikern zu erleben oder bereichert Schauspiel-Inszenierungen am Residenztheater in München und dem Stadttheater Ingolstadt. An Schulen und in Familienkonzerten ist er zusammen mit seiner Frau Ingrid Hausl zu erleben – sowohl als begleitender Gitarrist als auch als Zeitforscher an seiner (Trommel-)Zeitmaschine. Sebastian studierte an der Musikhochschule Nürnberg und beendete 2008 sein Meisterklassenstudium in Augsburg, wo er seitdem lebt.
Während seiner musikalischen Laufbahn spielte er auch mit dem Improvisations-Ensemble Improtonik, mit dem Gitarrenduo Gruber & Maklar, zwischen Jazz und Alter Musik mit Progetto Seicento, mit dem Ensemble Kontraste (Nürnberg), mit verschiedenen Symphonieorchestern (München, Nürnberg, Gelsenkirchen), in der Musica Viva Konzertreihe des BR und mit dem Ensemble piano possibile (München). Als Schlagzeuglehrer ist Sebastian Hausl an der Musikschule Ebersberg sowie an der Maria-Ward-Realschule in Augsburg angestellt. In seinem Proberaum auf dem Gaswerkgelände in Augsburg-Oberhausen gibt er zudem Schlagzeug-, Marimba- und Trommel-Unterricht auf Anfrage.

www.schlag3.de
www.safaripercussionmusic.de
www.ingrid-hausl.de
www.musikschule-vhs.de
www.maria-ward-realschule-augsburg.de

Stefan Barcsay

Stefan Barcsay ist in Würzburg geboren und studierte an der HdK Berlin. Er ist Lehrer an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach, wo er Schüler auf ein Musikstudium vorbereitet. Neben der Pflege des klassischen Repertoires verfolgt Stefan Barcsay ein großes Interesse an der zeitgenössischen Musik. In enger Zusammenarbeit mit Komponisten wurde deren Musik uraufgeführt und auf CDs eingespielt. So sind neben zwei CDs mit Kammermusik zudem vier CDs mit Werken für Gitarre Solo zudem Notenedition des Projekts: „Children’s Corner“ bei Polymnia Press sowie die Edition der Kompositionen „3 Nocturnes“ und „Obscuritas“ von Enjott Schneider entstanden. Stefan Barcsay realisiert u. a. Projekte, mit denen er die Künste miteinander verbindet, wie in Konzerten mit Sprechern und Schriftstellern.

www.stefan-barcsay.de
https://www.youtube.com/channel/UC-D2trFcMhbHBcCtpr5DRrw

Wolfram Oettl

Wolfram Oettl erhielt den Impuls zur Beschäftigung mit Neuer Musik neben seiner pianistischen Ausbildung während des Musikstudiums in Augsburg und München. Danach bildete er sich weiter an der Schola Cantorum Basiliensis, auf dem Cembalo, dem Hammerklavier, im Basso- Continuo-Spiel sowie in historischer Aufführungspraxis. Seither haben sich bei ihm musikalische Betätigungsfelder sowohl im Historischen als auch in der Avantgarde etabliert, welche sich gegenseitig bereichern und ergänzen durch zeitübergreifende Bezüge und die Offenheit für verschiedene musikalische Sprachen und Stile. Angeregt durch die Beschäftigung mit Mikrotonalität und „just intonation“ entstanden zusammen mit Richard Spaeth Versuche zu alternativen Klavierstimmungen mit den Intervallverhältnissen der Naturtonreihe. Innerhalb seines zeitgenössischen Repertoires gibt es einen Schwerpunkt auf Minimalismus, daher setzte er sich als Interpret wie als Organisator für Aufführungen der Musik von Steve Reich, Terry Riley, Michael Nyman und David Lang ein. Einen besonderen Stellenwert in seinem Solorepertoire nimmt in den letzten Jahren die Musik Bernhard Langs ein, durch deren komplexen Umgang mit Wiederholung, aber auch neuartigem Zugang in der Verarbeitung historischen Materials. 2022 erschien die CD „Bernhard Lang, works for piano“ beim Label KAIROS. Ein Komponistenportrait von Wolfram Oettl erschien 1999 beim Label „col legno“. 2007 wurde die Kinderoper „Die Regentrude“ uraufgeführt. 2023 wurde der Dokumentarfilm „7 Kapellen“ von Orla Connolly und Jens Weber mit seiner Filmmusik veröffentlicht.

www.wolfram-oettl.de

Gerald Fiebig

Gerald Fiebig, Jahrgang 1973, lebt in Augsburg und komponiert Audio und Texte. Er studierte Vergleichende und französische Literaturwissenschaft und Philosophie, war Mitherausgeber einer Literaturzeitschrift und leitet das Augsburger Kulturhaus abraxas. Schwerpunkte seiner akustischen Arbeiten sind radiophone Kompositionen, elektroakustische Live-Improvisation sowie Installations- und Performancekonzepte für spezifische Orte und Anlässe. Seit 2006 werden seine akustischen Arbeiten auf Festivals im In- und Ausland aufgeführt und ausgestellt, darunter „Synthèses“ (Bourges/Frankreich), „lab.30“ (Augsburg), „Hörkunstfestival“ (Erlangen), „Zeppelin“ (Barcelona/Spanien), „Puente Sonoro“ (Manizales/Kolumbien), „Música viva“ (Lissabon/Portugal), „Diagonale“ (Bielefeld), “Experimentelle Musik” (München), „Grand Prix Nova“ (Bukarest/Rumänien), „blurred edges“ (Hamburg) und „Ars Electronica“ (Linz/Österreich).

www.geraldfiebig.net

Markus Mehr

www.markusmehr.de

Joseph Warner

www.josephwarner.de

Schlag3

Sebastian Hausl, Florian Reß und Fabian Strauß bilden seit ihrem gemeinsamen Musikstudium am Leopold-Mozart-Zentrum Augsburg das Percussion-Trio Schlag3. Seit mehr als acht Jahren sind sie mit zahlreichen Konzerten und Projekten im süddeutschen Raum zu erleben.

Die Anlässe ihrer Konzerte sind weit gefächert. So konzertierte das Schlagzeugtrio bereits auf dem Augsburger Percussion Festival und anderen Augsburger Konzertreihen wie der langen Kunstnacht, für jetzt:musik! AGNM e.V. oder beim Mozartfeschtle. An Schulen sind sie mit ihrem Kinderkonzert ‚Friends Forever!‘ zusammen mit der Moderatorin und Musikvermittlerin Ingrid Hausl zu erleben. Besonders experimentierfreudig performten sie für die MAN, die Stadtsparkasse Augsburg und die Kanu-EM 2012 auf Kolben, Bremsscheiben, Geldbomben, Geldzählmaschine, Kanu und Paddel. Des Weiteren spielten sie u.a. im Alten Kino Ebersberg, in der Kongresshalle Augsburg, bei Vernissagen in und rund um Augsburg und München. Im Februar 2012 erreichte Schlag3 das Semifinale der International Percussion Competition Luxembourg. Neben ihrer Arbeit als Trio spielen sie zahlreiche Orchester- und Kammerkonzerte, u.a. mit den Augsburger Philharmonikern, der Bayerischen Staatsoper, dem Mozarteum Orchester Salzburg, den Nürnberger Symphonikern, für Musica Viva, auf dem Ultraschall Festival Berlin, der Münchener Biennale, der Internationalen Orgelwoche Nürnberg und mit dem Gitarrenduo Gruber & Maklar. Diese Erfahrungen geben Schlag3 eine besondere Mischung aus Bühnenperformance und künstlerischem Feingefühl, dabei lassen sie das Publikum in ungeahnte Klang- und Rhythmuswelten eintauchen. Ihr gemeinsames Ziel ist es mit neuen Kompositionen und eigenen Bearbeitungen das Repertoire für Percussion-Trio zu erweitern und in der modernen Kammermusik zu etablieren.

www.schlag3.de

Stefan Schulzki

I’m a composer, performer, and producer of Film Music and Pop Music. I’ve also been active in other genres like Electronic Music, Jazz, Ambient, R&B and Soul, Contemporary Classical / Experimental Music and Poetry Music.

www.stefanschulzki.com
https://www.youtube.com/user/SSchulzki

Volker Nickel

Volker Nickel, 1970 in Augsburg geboren, begann seine musikalische Ausbildung während seiner Schulzeit als Hospitant am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg. Später setzte er seine Studien an den Universitäten in Augsburg und München fort und schloss sie an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München mit Diplom und Meisterklassen-Diplom ab. Wichtige Impulse für seine Arbeit verdankt er seinen Lehrern Hans-Jürgen von Bose und Johannes Fischer, aber auch seinen vielfältigen weiteren Studien u.a. bei Theo Brandmüller, Hans-Ulrich Engelmann, Lars Ulrik Mortensen, Fredrik Schwenk, Clemens Kühn, Wolfgang Plath und Marianne Danckwardt. Als Komponist entwickelte er einen kontrapunktischen und formal diskontinuierlichen Musikstil, der auf der Grundlage cantus-firmus-artiger Perioden und einer variierenden Montagetechnik aufgebaut ist.

Nickels Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung und einem Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris. Zu den Interpreten seiner Musik gehören bekannte Ensembles wie das Münchner Kammerorchester, das Ensemble Zeitsprung und Musik der Jahrhunderte, Dirigenten wie Christoph Poppen und Johannes X. Schachtner, und Solisten wie David Frühwirt, Henri Bonamy, Andreas Skouras u.a.

Volker Nickel ist Gründer des Münchner Musikverlags V. Nickel, der sich der Herausgabe zeitgenössischer Kammermusik widmet und insbesondere zeitgenössische Kammermusik mit Violoncello in den Mittelpunkt seines Programms stellt. Darunter Kompositionen vieler renommierter Autoren wie András Hamary, Stefan Schulzki, Wilhelm Killmayer, Anno Schreier, Markus Schmitt und Johannes X. Schachtner.

Volker Nickel ist Vorstandsmitglied des Münchener Tonkünstlerverbandes und Kurator des aDevantgarde-Festivals für zeitgenössische Musik, sowie Gründungsmitglied der Augsburger Gesellschaft für Neue Musik. Volker Nickel lebt in München und lehrt an der Musikhochschule Nürnberg und an der Universität Augsburg.

http://www.musikverlag-nickel.eu/NEWS-BLOG/?page_id=1372

Thomas Elsen ist Ehrenmitglied der jetzt:musik – AGNM

wir bedanken uns sehr herzlich für seinen Einsatz und seine Unterstützung als Stellvertretender Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, als Leiter vom H2 – Zentrum für Gegenwartskunst, der Halle 1 – Raum für Kunst im Glaspalast und der Neuen Galerie im Höhmannhaus für die Ermöglichung unserer Konzerte in den von ihm betreuten Räumen und insbesondere während der vor ihm kuratierten Ausstellungen. Die Parallelisierung von aktueller Kunst mit Neuer Musik hatte sich zu einer beliebten Tradition entwickelt.